Schlaraffia
Castrum Bonnense (193)
 

Bonnenses beachtete Matineen

Castrum Bonnense veranstaltet regelmäßig Matineen zu vielerlei Themen.
 

Sonntag, 03.03. a. U. 165 Gl 11 d. V.

"ScheinSpiele" mit dem Zauberphilosophen Andino

 

ScheinSpiele

Ein zauberphilosophisches Spiel mit dem Schein und dem Publikum


Der einzige Zauberphilosoph im deutschen Sprachraum kommt nach Bonn! ANDINO wird zu den bedeutendsten Illusionskünstlern unserer Zeit gerechnet. Er versteht es, mit den Mitteln der Magie spielerisch philosophische Fragestellungen zu illustrieren. Die Art, mit dem Publikum zu sprechen, die geschickten Hände und wenige Gegenstände aus einer kleinen Reisetasche reichen ihm, Jung und Alt in seinen Bann zu ziehen. Das Programm bietet eine stimmige Mischung spannender philosophischer Gedanken, witziger Anekdoten, zauberisch inszenierter Texte und perfekter Illusionskunst, die im ständigen Dialog mit dem Publikum präsentiert wird.
 
Wann und Wo?
Am Sonntag, den 3. März 2024, 11:00 – 12:30,
in der Schedestr. 17 / Ecke Kaiserstraße in Bonn.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Keine Anmeldung nötig.


Sonntag, 27.04. a. U. 165 Gl 11 d. V.

Konzert – Romantische Spaziergänge mit Olga Andryushchenko*

Fanny Hensel
3 Stücke aus "Das Jahr" (1841)
Juni. (Serenade)
September. Am Fluss entlang (Am Flusse)
November

Felix Mendelssohn
Rondo capriccioso op.14 (1828-1830) Präludium und Fuge Nr.1 e-Moll op.35 (1832-1837)

Michail Glinka
Variationen über Aljabjews Romanze "Die Nachtigall" (1833) Nocturne "Die Trennung" (1839)

Sigismund Thalberg
2 Nocturnes op.21 (1837) As-Dur a-Moll

Franz Liszt
"Erinnerungen an Don Juan" (1841)

Das Konzert wird mit drei Miniaturen aus dem von Fanny Hensel komponierten Zyklus von 12 Charakterstücken "Das Jahr" eröffnet. Er wurde zwischen August und Dezember 1841 nach einer Italienreise komponiert. Fannys Ehemann, Wilhelm Hensel, war Maler und fügte Vignetten in ihren Notentext ein.

Für dieses Autograph wurde farbiges Papier verwendet, so dass jeder Monat seine eigene Farbe erhielt. Außerdem wird jedes Stück mit einem kurzen Vers eingeleitet, um den Hörer in eine poetische Stimmung zu versetzen. Fanny Hensel war eine der bekanntesten Pianistinnen und Komponistinnen des 19. Jahrhunderts, die im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy stand.

Das Konzert wird mit Mendelssohns berühmtem Rondo capriccioso op.14 fortgesetzt, das 1830 fertiggestellt wurde. Es folgt das 1837 komponierte "Präludium und Fuge" in e-Moll op. 35. 6 Präludien und Fugen für Klavier op.35" erschienen parallel zu seinen 3 Präludien und Fugen für Orgel op.37 und sorgten für eine Renaissance der polyphonen Musik im 19. Jahrhundert. überschattet von ihrem Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das Konzert wird mit zwei Stücken des russischen Komponisten Michail Glinka fortgesetzt. Die Variationen über die Romanze "Die Nachtigall" von Aljabjew wurden 1833 in Berlin komponiert und der unbekannten "Mademoiselle Prascovie de Shamin" gewidmet. Danach folgt ein wunderschönes und melancholisches Nachtstück namens "La separation" aus dem Jahr 1839.

Der legendäre österreichische Klaviervirtuose Sigismund Thalberg komponierte seine Nocturnes op. 21 im Jahr 1837. Im selben Jahr lieferte sich Thalberg in Paris ein musikalisches Duell mit Franz Liszt. Zeitungsberichten zufolge gab es bei diesem Wettbewerb keinen klaren Sieger.

Das Konzert endet mit der umfangreichen "Don Juan Fantasie", die Franz Liszt 1841 komponierte.
 

* Olga Andryushchenko - Klavier


 

Olga Andryushchenko, geboren in Moskau, studierte zunächst am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium und später an der Hochschule für Musik in Hannover. Sie lebt dereit am Niederrhein. Nachdem sie anfangs bei A. Artobolevskaya und L. Naumov modernes Klavier studiert hatte, fing sie an, sich auch für alte Tasteninstrumente zu interessieren und studierte Hammerklavier, Cembalo und historische Aufführungspraxis bei A. Lubimov. Des weiteren war sie Solistin bei der Moskauer Staatsphilharmonie von 2002 – 2004. Internationale Aufmerksamkeit zog sie auf sich, als sie beim Vierten Internationalen Piano Wettbewerb „Franz Schubert und die moderne Musik“ (2000) in Graz, „Vanna Spadafora“ Piano Wettbewerb in Messina (2004), „Bach“ Wettbewerb in Leipzig (2006), „Musica Antiqua“ Fortepiano Wettbewerb in Brügge (2007), beim „A.Skrjabin“ Wettbewerb und beim „N.Rubinstein“ Wettbewerb in Paris (2008), sowie beim „Hammerklavier Wettbewerb“ in Schloss Kremsegg in Österreich (2011) Preise gewann.
 
Sie spielt regelmäßig Konzerte, organisiert von der Deutschen Schubert Gesellschaft, der internationalen Rachmaninov-Gesellschaft, dem Bechstein Centrum Köln und Düsseldorf, dem Schönberg-Center in Wien und dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn und in Frankfurt am Main.
 
Ihre internationale Karriere führte Olga Andryushchenko zu den bedeutendsten Musikfestivals, wie zum Beispiel: Arnold Schönberg Festival, Bach Festival, Ferenz Liszt Festival Weimar, G.Neuhaus Festival, Festival St.Gallen, Euregio Festival Osnabrück, Oleg Kagan Festival Kreuth, Europalia Festival, Festival di Musica da Camera Città di Lucca, 17e Musicales Guil Durance Festival in Frankreich, 3te Musikalische Kollektion Festival St. Petersburg, „Monolog“ Festival in Memoriam Alfred Schnittke-zum 80. Geburtstag in Hamburg.
 
Olga Andryushchenko ist als Konzertsolistin ebenso gefragt wie als Pianistin in Recitals und als Kammermusikpartnerin. Sie gastierte u. a. beim Orchestra Sinfonica di Roma, Kammerorchester Leipzig, Shenzhen Symphony Orchestra, St. Petersburger Akademische Symphonische Orchester. Sie hat in einigen der renommiertesten Konzertsäle gespielt, u. a. in Gewandhaus in Leipzig, Beethovenhaus in Bonn, Auditorium Conciliazione Santa Cecilia in Roma, Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Concertgebouw in Brügge, Cite de la Musique in Paris, Oji-Hall in Tokio, Haus der Musik in Moskau, Philharmoniesaal in St.Petersburg, R.Schumann Saal in Düsseldorf, Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg.
 
2014 hat Olga Andryushchenko 2 gemeinsame Produktionen zusammen mit dem WDR und mit dem NDR gemacht.
 
Im Februar 2015 hat sie eine CD mit den gesamten Klavierwerken von Alexander Mossolov für das internationale Label Naxos aufgenommen. In 2017 hat Naxos eine weitere CD von ihr erscheinen lassen mit den kompletten Klavierwerken von Nikolai Roslawets. 2018 ist eine Solo CD bei Melodiya erschienen (Klavierwerke des 20igsten Jahrhundert), und eine weitere CD mit den gesamten Cello- und Klavierwerken von Felix Mendelssohn auf dem Erard Flügel von 1862 zusammen mit der Cellistin Guadalupe López-Íñiguez für Alba Records.
 
Link zum Web: https://olgaandryushchenko.com

 
 

 

     
     
     

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