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Sommerausflug a. U. 159

Schlaraffia® Castrum Bonnense
Das Florestanreych (193)

Schlaraffen hört!!
und vernehmet das Protokoll zum Reychsausflug am 21. im Heumond a.U.159

Auch der diesjährige Sommerausflug der Castrum Bonnense war wieder von unserem bewährten Sommerreisemarschall Rt Forcola geplant und organisiert worden. Wegen des Umfangs der Besichtigungen und der Abstand zu dem Ort des Ausklanges des Tages hatte er sich in diesem Jahr die Hilfe des Kn 292 gesichert. Der Rt Forcola scheint sich zudem sehr gut mit dem für das Wetter Zuständigen zu verstehen - denn wieder hatten wir schönes Wetter mit ausreichend Sonnenschein.

Als der Protokollant gegen 10:45 Uhr an der Burg eintraf war ein großer Teil der an dem diesjährigen Sommerausflug teilnehmen wollenden Recken und Tross schon da.

Der bestellte Stinkelefant kam pünktlich an (mit der in Bonn von Bussen üblichen Verspätung von 2 Min.).

Nach der Abfahrt wurde wir zunächst einmal vom Fahrer begrüßt der uns darauf aufmerksam macht dass der Stinkelefant neu (gerade erst 4 Wochen im Dienst) war und mit Problemen somit nicht zu rechnen sei. Dann begrüßte uns der Rt Forcola und schilderte uns den geplanten Ablauf des heutigen Tages.

Gegen 11:30 Uhr wurde festgestellt dass sich im Stínkelefanten ein etwas eigenartiger Geruch verbreitet hatte. So wurde beschlossen bei nächster Gelegenheit anzuhalten und die Sache mal zu überprüfen.

Gegen 11:45 Uhr hat man einen passenden Platz gefunden. Es stellte sich gleich heraus, dass das mit dem Geruch nur ein Vorwand um einen Grund zum Halt zu haben. Es ergab sich dass die Bgfr Forcola just diesen Platz als geeignet für eine Mittagspause gefunden und alles Erforderliche veranlasst hatte um uns zu beköstigen. So gab es Cold Dogs (nicht Hot Dogs), Muffins, Kaffee, Erfrischungsgetränke und „Hugo Frizzante“. Nachdem alle gesättigt waren und sich die Beine gründlich vertreten hatten ging es gegen 12:30 Uhr weiter.

Bereits während der Planung hatte Rt Forcola alle angemeldeten Recken mit der zum „Rückerhof“ gehörenden Speisekarte versorgt um bereits frühzeitig die Essenswünsche an das Restaurant weiterleiten zu können. So wurde nochmal ein jeder gefragt und die Wünsche weitergeleitet.

Jetzt machte es sich sehr angenehm bemerkbar dass der Stinkelefant mit einen Klimaanlage ausgestattet war die zudem eine ausreichende Leistung zustande brachte.

Gegen 13:45 Uhr hatten wir unser Ziel das fürstliche Schloss in Sayn erreicht. Als erstes war eine Führung durch das Eisenkunstgussmuseum Sayn vorgesehen. Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer wurden wir zweck besserer Übersicht in zwei Gruppen aufgeteilt. Hier waren eine große Anzahl von früheren Produkten ausgestellt die eine Überblick über den Umfang der Erzeugnisse und über die hohe Kunstfertigkeit vieler Artikel (z.B. eine aus Gusseisen in Originalgröße gefertigten Stubenfliege) gaben.
Zusätzlich waren ein Wohnraum und eine Küche ausgestellt, die die doch recht karge Lebenswelt der Hüttenarbeiter dokumentierten.

Wegen der inzwischen doch recht großen Hitze wurde der Stinkelefant heran gerufen, um uns alle zur der Führung durch die Sayner Hütte (Gießerei seit 1769) zu bringen. Die jetzt noch stehende Gusshalle wurde 1845 mit der Hilfe von viel Gusseisen (tragende Säulen, Kräne, die filigran gegossene Stirnwand gegenüber dem Ort, an dem der frühere Hochofen gestanden hatte) errichtet. Wegen der guten Akustik werden hier viele Konzerte und ähnliche Veranstaltungen durchgeführt. Auf dem gesamten Denkmalgelände befindet sich noch eine zweite Halle („Krupp'sche Halle) und das ehemalige Verwaltungsgebäude, das auch die Wohnung des Werksleiters beinhaltete.

Der nächste Besichtigungspunkt war ab 14:45 Uhr der Schmetterlingspark. Der Besuch begann mit einem Vortrag, in dem uns die Entstehung dieses Park, die Bedeutung und der Betriebsablauf vermittelt wurden.

Der Hallen waren nur mittels einer Klimaschleuse zu betreten – da hier tropische Klima herrschte mit Orchideen, Bananen, Wasserfällen und Wasserläufen mit Brücken. Hier waren (nahezu) unzählige Schmetterling und Falter aus aller Welt zu besichtigen. Außerdem waren chinesische Zwergwachteln (z.T. mit nur hummelgroßen Küken), tropische Finken sowie Leguane zu beobachten.

Bis zu dem nächsten Besichtigungspunkt war jetzt eine kleine Pause die von vielen genutzt wurde um sich mittels kühlen Getränken oder Eis zu erfrischen.

Gegen 16:30 Uhr fanden sich alle in dem Eingang des fürstlichen Schlosses ein um an der Führung durch die der Öffentlichkeit zugänglichen Räume teilzunehmen. Wieder wurden wir in zwei Gruppen geteilt.

Die Führung begann in der Schlosskapelle mit einer Einführung. Die Kapelle wurde im gotischen Stil u.a. als Aufbewahrungsort einer Armreliquie der hl. Elisabeth von Thüringen gebaut. Diese Reliquie wird in den besonders angefertigten goldenen Altar aufbewahrt. Unter der Kapelle sind die Ruhestätte der fürstliche Familie (so auch die der mit 102 Jahren verstorben Fürstin Leonilla).

Auch wenn die Kirche sich im Museumsbereich befindet werden hier regeläßig katholische Gottesdienste abgehalten und die Kapelle wird gerne als Hochzeitskirche gewählt.

Der weitere Rundgang begann im Blauen Salon – ein in kräftigem Blau gestrichenen und daher kalt wirkenden Zimmer das auch Frühstückszimmer genannt wurde. Das nächste Zimmer war in kräftigem Rot gestrichen und wird – wenn Brautpaare im Schloss heiraten möchten - als Standesamt verwendet.
Von dort ging es weiter in den grünen Salon und dann weiter in den chinesischen Salon. In diesen Raum fiel ein großer und schwerer Billardtisch auf. Das letzte Zimmer wurde „Maurischer Salon“ genannt und wurde früher als Raucherzimmer genutzt.

Alle Zimmer waren voll möbliert und mit Bildern der Fürstenfamilie der verschiedener Generationen ausgestattet.

Gegen 17:50 Uhr war der Rundgang beendet und alle strebten dem Stinkelefanten, der bereits auf uns wartete, zu. Um 18:00 Uhr verließen wir Sayn und die Weiterfahrt zum „Rückerhof“ in Welschneudorf im Westerwald begann.

Nach einer knappen Stunde war unser Ziel erreicht und alle suchten sich einen Platz in dem für uns vorbereiteten Garten des Lokals. Gegen 18:45 Uhr hatte ein jeder einen ihm zusagenden Platz gefunden und die Unterhaltung und auch das Lachen begannen.

Gegen 20:30 Uhr fingen die ersten mit dem Bezahlen der jeweiligen Rechnung an. Das war dann der Anfang der Auflösung zum Aufbruch. Schließlich strebten alle dem Stinkelefanten zu und um 21:10 Uhr verließ der Stinkelefant diesen gastlichen Ort.

Die Ankunft bei der Burg um 22:15 Uhr war gut geplant und perfekt ausgeführt: einige der Teilnehmer brauchten nur die Kaiserstraße zu überqueren und gleich im dem gerade ankommenden Bus der Linie 610 einzusteigen.

Ein schöner Tag mit viel Erlebten und Informationen war zu Ende.

Gegeben in der Heimburg am 27. im Heumond a.U. 159

Der Protokollant

Bilder: Bilder vom Schloss und Denkmalgelände - aus dem Internet, Rest - Rt Heart-Rath

Liste der Teilnehmer
aus dem eigenen Reych:
Rt Bonn Gout mit Bgfr
Rt Bon(n)heure mit Bgfr
Rt Condor
Rt Für mit Bgfr
Rt D-elegant mit Bgfr
Rt Forcola mit Bgfr
Rt Goldköpfchen
Rt Hasard mit Bgfr
Rt Heart-Rath
Rt Hochgewächs
Rt Lola mit Bgfr
Rt Manni Tu mit Bgfr
Rt Minneholz mit Bgfr
Rt Old Zitterhand mit Bgfr
Rt Panta-los mit Bgfr
Rt Sör Tuenn mit Bgfr
Rt Van Ordal
Rt Wider
später kamen noch hinzu
Rt Ben Genussi mit Bgfr
Rt Hupf-ich mit Bgfr
Kn 292

aus befreundeten Reychen:
Rt Gastro Gnom (355) mit Bgfr
Rt Lang the Loth (120) mit Bgfr
Rt Nepos (34)
Rt Schall von Bell (8)
Rt Vasculär (398) mit Bgfr

Witwen gen Ahall gerittenen Recken:
Bgfr van Fahro