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Soirée über Hans-Dieter Hüsch

am 12.5.2017

 
In mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit: Der Zeitpunkt in der Sommerung, der Beginn in den Abendstunden und die Thematik: ein liebenswerter Außenseiter.

Rt Percheron hatte seine alte Vorliebe für H. D. Hüsch in einem farbenreichen Programm zu Wort kommen lassen und mit dem einfühlsamen Wirken von  Bgfr. Für, den Kn 289 und 291 genau die Richtigen, um Hüschs Texte gekonnt  in Szene zu setzen. Meist kommen diese Texte harmlos daher und erst das genaue Zuhören lässt den doppelten Boden erkennen. Man wird dann aus der scheinbar sicheren Normalität durch Hüschs ‚Cabaretüden‘ mit einem Lächeln auf den Hintergrund gewiesen.


Huesch 300

Mit verteilten Rollen präsentiert und durch musikalische Einlagen aufgelockert zeigte sich, dass die Wirkung mit den Jahren nicht nachgelassen hat. Viele Gäste waren erstaunt und erfreut, die lebenskluge, humorvolle Stimme des ES Niederrheiner zu vernehmen. Dass mehrere nicht schlaraffische Zuhörer dadurch einen Einblick in die Welt des UHU bekamen, ist eine besondere Freude.