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Neujahrsempfang a.U. 157




Schlaraffia  Castrum  Bonnense
Das Florestanreych  (193)

 

Schlaraffen  hört!

Protokoll  zum  Neujahrsempfang   157
des  allzeyt  fröhlichen  Reyches  Castrum  Bonnense
am  17. (So)  im  Eismond  a. U.  157   Glock  11°°  des  Vormittags
in  der  Florestanburg


 

 

Programm-  und  Speisezettel:

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Den  eintreffenden  Besuchern  des  Neujahrsempfangs  bietet  sich  ein  imposantes  Ambiente  des  Rittersaals,  um  das  sich  Ritter  Heart-Rath  mit  der  Junkertafel  in  eifriger  Arbeit  bereits  am  Freitagabend  nach  der  Sippung  verdient  gemacht  hat.

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Zu dem Empfang hatten  sich  über  doodle  78  Personen  angemeldet,  von  denen  aber  10  nicht  erschienen  sind.  Dafür  waren  11  Personen  gekommen,  die  sich  nicht  angemeldet  hatten.  Zwischen  diesen  79  Erwachsenen  wuselten  noch   vier  Kleinkinder  im  Rittersaal  umher,  zwei  Mädchen  und  zwei  Jungen. Es  standen  genügend  Sitzgruppen  für  die  Älteren  bereit,  ansonsten  viele  Stehtische,  die  mit  Hussen verkleidet waren. Diese  waren  aus  den  Beständen  der  Firma  des  Jk  Michael zur  Verfügung  gestellt  worden.  So  schuf schon  gleich  zu  Anfang  die  Gestaltung  des  Rittersaales  eine  fröhliche  Stimmung.  Dafür  sorgte  auch  die  gesamte  Junkertafel,  in  die  sich  der  neu aufgenommene  Knappe  291 nahtlos  einfügte,  die  Getränke  aller  Art flink  und hurtig anbot.  Entsprechend  lebhaft  waren  die  Begrüßungen  und  Wiedersehensfreuden, besonders  mit  den  viellieben  Burgfrauen,  denen  herzliche  Umarmungen  zuteil  wurden.
 
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Und  dann   ertönte  Glock  11  und  3  Minutungen  eine  ruhegebietende  Fanfare,  die  so  gar nicht  nach  Rt  Pustefix  klang,  deren  Ursprung  aber  auch  keiner  ausmachen  konnte. Sie  kam  jedenfalls  nicht  von  OI  Ritter  Pionidas,  der  das  Wort  ergriff  und die  Erschienenen  ganz  herzlich  begrüßte.  Er  freute  sich  darüber,  dass  der  Einladung  des  Reyches  so  zahlreich  Folge  geleistet  worden  ist  und  dass  schon gleich  zu  Anfang  bereits  eine  so  gelöste  Stimmung  herrscht.  Dann  gab  er  eine kurze  Vorschau  auf  das  vorgesehene  Einführungsprogramm,  zu  dem  Einzelheiten den  ausliegenden  Programmzetteln  zu  entnehmen  sind.  Zusätzlich  werden  aber  auch  besondere  Ankündigungen  erfolgen.

Als  Erstes  wurde  ein  Trompetensolo  angekündigt,  wobei  Rt  Pionidas  den
Solisten  kurz  vorstellte  und  Rt  Rahbatz  ergänzend  die  noch  nicht  bekannte  Musikerfamilie  bekannt machte.  Das  Familienoberhaupt  können  wir  vielleicht  in  Bälde  als  Pilger  begrüßen.

Der  Solist  ist  für  die  Zuhörer  nur  schwer  auszumachen,  er   verschwindet  hinter  dem  Notenständer  und  der  glänzenden  Trompete,  ist  aber  in  klaren  Trompetentönen  gut  zu  hören. Er  bläst  das  Abendlied,  begleitet  auf  dem  Clavicimbel  von  seinem  Vater Dr. Kotulla.  Der  klaren  und  sauberen  Darbietung  des  jungen  Burgknappen  wird  lebhafter  Beifall  gezollt.


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Nun  folgt  ein  weiterer  Ohrenschmaus.  Vorher  berichtet  Rt  Belmont  über den  böhmischen  Komponisten  und  Klaviervirtuosen  Leopold Koželuh (1747-1818),  der  zu  Zeiten  Beethovens  lebte  und  eine  übergroße  Menge  an  Kompositionen  hinterlassen  hat.  Er  war  schon  zu  Lebzeiten  ein  anerkannter  Pianist,  erfuhr  jedoch  von  Mozart  und  Beethoven  schlechte  Kritiken.  Später  geriet  er  dann  in  Vergessenheit,  heute  ist  man  dabei,  seine  Werke  zu  neuem  Leben  zu  erwecken.  Wir  hören,  auf  dem  Clavicimbel  gespielt  von  Bgfr.  Belmont  und  Rt  Belmont,  von  Koželuh  die   Sonata  à 4 mains  en  fa majeur  Op  10 Adagio-Allegro,  Rondeau,  Allegro.  Es  war  ein  virtuoser  Vortrag,  bei  dem  es keinem  der  beiden  Künstler  gelang,  den  anderen  zu  überholen.  Langer  Applaus   --  Standing  ovation,  wobei  die  meisten  Anwesenden  natürlich  schon  standen.

Als  weiteren  Vortrag  hören  wir  ein  Werk  von  Joseph  Woelfl,  dem  Lieblingskomponisten  der  Klaviervirtuosen.  Bgfr  Belmont,  Alt, singt  das  Neujahrslied  von  Woelfl,  begleitet  auf  dem  Clavicimbel  von  Rt  Belmont,  der  vorher  den  Text  des  Liedes  verlesen  hatte.   Begeisterter  Beifall.

Große  Ereignisse  werfen  ihrer  Schatten  voraus.  Mit  hübschem  Haarschmuck  aus  bunten  Federn  an  Kopfbändern  versammeln  sich  die
Bonn[es] Fleurs
hinter  dem  Clavicimbel  zu  ihrem  musikalischen  Vortrag.  Sie  singen,  begleitet
auf  dem  Clavicimbel  von  Bgfr.  Belmot  und  unter  Leitung  von  Rt  Belmont  das  Lied  von  Cy Coleman  “Big Spender“,  das  er  für  das  Musical  “Sweet Charity“ schrieb.  Dass  das  Lied  damals  im  Musical  von  Striptänzerinnen  gesungen  worden  ist,  spukte  nur  wenigen  Sassen  durch  den  Hinterkopf.  Der  Vortrag der  Burgfrauen  fand  besonderen  Zuspruch.

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An  dieser  Stelle  des  Protokolls  stellt  sich  nun  die  Frage,  wer  sind  die
Bonn[es] Fleurs?
Verdientermaßen  hatte  die  Junkertafel  2014 (a.U. 155)  den  Adventskaffee  der  Burgfrauen  wiederbelebt.  Es  wurde  eine  ganz  besonders  gelungene Veranstaltung,  die  durch  viele  gemeinsame  Gesänge  belebt  wurde.  Dabei entstand  die  Idee: „Wir  gründen  einen  Burgfrauenchor !!“   Gesagt – getan. Im  Laufe  der  Proben  wuchs  eine  verschworene  Gemeinschaft  heran,  die  auch    einen  besonderen  Namen  tragen  sollte.  Aus  verschiedenen  Vorschlägen  wurde dann  der  Name   Bonn[es] Fleurs   gewählt.  Nicht  nur  dadurch  ist  zu  erwarten,  dass  diese  Gemeinschaft  weiteren  und  längeren  Bestand  haben  wird.   Dies  zeigt  aber  auch,  wie  wichtig  die  Burgfrauen  für  die  Schlaraffen  sind,  dass  es  ohne  sie  nicht  geht  und  dass  sie  sogar  eine  Bereicherung  unseres  schlaraffischen  Geschehens  sein  können.

Doch  zurück  zum  Neujahrsempfang:

Bgfr.  Belmont  und  Rt  Belmont  spielen  nun  gemeinsam  und  temperamentvoll  auf  dem  Clavicimbel  aus  dem  Musical  „Cabaret“  von  John  Kander  das  Lied Welcome ,  My Sir“.  Die Zuhörer  danken  mit  lebhaftem  Applaus.

Jetzt  tritt  Rt  Heart-Rath  in  Aktion  und  erinnert  an  das  grandiose  Dreifachfest  unseres  Reyches  im  Ostermond  a. U. 156.  Er  zeigt  über einen  auf  dem  Thron  installierten  Fernseher  Ausschnitte  aus  dem  vom  Burgknappen     Ritter  Wider   gestalteten  Video  zu  dem  Fest  mit  dem  Eynritt  der  Banner  aller  anwesenden  Reyche,  dann  den  Siegervortrag  von  Jk  Bernhard (vorm.  54,  jetzt 191,  Crefeldensis)  und  das  Schlußlied,  das  Lied vom Ideal,  mit  dem  begleitenden  Feuerwerk.

Inzwischen  ist  es  Glock  12  d. V.  und  einiges  mehr  geworden  und  komische  Nebengeräusche  machen  sich  bemerkbar.  Darum  erklärt  Rt  Pionidas  ganz  schnell das  Buffet  für  eröffnet,  das  kurz  vorher  bestückt  wurde.

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Unsere  Hobbyköche  Rt  Azur  und  Rt  Panta-los  hatten  mit  Jk  Michael  für  die  vorgesehene  Atzung  alles Notwendige  eingekauft  und  vorbereitet.  Frisch  zubereitet  ist  alles  nun  auf  dem  Buffet  zu  bewundern,  das  auch  sofort  gestürmt  wird.  Zusätzlich  bieten  unsere  Hobbyköche  in  voller  Montur,  unterstützt  von  fleißigen   Helfern,  Consommé  vom  Ochsenschwanz  und  Tafelspitz  mit  grüner  Sauce  an,  später dann  zum  Nachtisch  Arabisches  Gebäck. Allem  Gebotenen  wird  eifrig  zugesprochen,  so dass  das  Buffet  in  weniger  als  einer  Stunde  abgeräumt  ist.  Dies  zeigt  die  besondere  Qualität  des  Angebotenen,  wenn  auch  der   eine  oder  andere   sich  dazu  auch  etwas  weniger  Exclusivität  gewünscht  hätte,  dafür  einige  gut  bürgerliche  deftige  Spezialitäten. Aber  den  Kochküsten  unserer  Spezialisten  wird  in  jeder  Beziehung  Anerkennung  gezollt,  wie  das  schnell  geräumte  Buffet  einschließlich  der  köstlichen  Nachspeisen  zeigt.

Parallel  zu  dem  allgemeinen  Schmausen  und  den  muntern  Gesprächen lief  auf  dem  Fernseher  eine  von  Rt  Heart-Rath  gestaltete  Diashow  ab. Er  zeigte  abwechslungsreiche  Bilder  aus  dem  gesamten  Geschehen  unseres Reyches  im  Laufe  der  Jahrung  156. 

Die  Show  mit  dem  Gesamttitel
Imagination  156
ist  unterteilt  in  die  Abschnitte

Rittertafel, Einritte, Im  EinzelnenBurgfrauen, Atzug  und  Labung, Junkertafel,             EhrungenMusici, Paare, Rostrabilder. Vor  dem  Thron  und Würdenträger  und  Ambter

Immer  wieder  werden  freudige  Ausrufe  des  Wiedererkennens  laut.


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Nichts  ist  so  anstrengend  wie  die  Befriedigung  von  Gaumenfreuden --- und  die  unbedingt  notwendige  Verteilung  von  liebevollen  Komplimenten  an  unsere so  vielgeliebten  Burgfrauen,  so  dass  selbst  gestandene  Sassen  diesen  Anforderungen Tribut  zollen  mussten,  d. h.,  dass  kurz  nach  Glock  1  d.N.  die ersten  Abschiedszeremonien  erfolgten.  Doch  auch  diese   ziehen  sich  hin.  Und  wenn   auch  die  Getränke  langsam  zur  Neige  gehen,  dies  tut  der Großartigkeit  des  von  unserem  Reych  gestaltetem  Neujahrsempfangs  keinen  Abbruch.  Es  ist  ist  immer  wieder  für  jeden  ein  ganz   außergewöhnliches  Vergnügen  an  Veranstaltungen  unseres  Reyches  teilzunehmen.

Rt  Pionidas  dankt  allen,  die  die  Vorbereitung  und  die  Durchführung  des  Empfangs  mit  gestaltet  haben,  nicht  vollständig,  aber  namentlich  genannt Rt  Sürprise,  Rt  Heart-Hart,  Ehepaar  Professoren  Belmont, unsere  Bonn[es] Fleurs,  Pilger  Dr.  Kotulla  mit  Burgknappen  und  die  Junkertafel,  besonders  aber  unsere Gaumenfreuden- apender  Rtt  Azur,  Panta-los  und  Jk  Michael. Er  wünscht  allen  noch  einen  schönen  Sonntag  und  möge  das  Erlebnis des  heutigen  Vormittages  noch  lange  in  uns  nachklingen.  Bewahrt  uns  Eure Zueignung  zur  Castrum  Bonnense.

Aufgestellt : im  Eismond  a.U.  157

Rt Lädisförst
Erb-Reychsmarschall  i. R.
 
Bilder: 
Rt  Heart-Rath  
 
Teilnehmer am  Neujahrsempfang   des  Reyches  Castrum  Bonnense
am  17.  im  Eismond  a.U. 157                    

Das  sind   23  Ritter,  7 Junker  und   2  Knappen  unseres  Reyches  mit 29  Burgfrauen   bzw.  Tross  und  Gästen, 4  Burgfrauen  unserer  gen  Ahalla  gerittenen  Ritter und  9  Sassen  aus   6  befreundeten  Reychen  mit  5  Burgfrauen  -- insgesamt   also  79  Personen.