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Neujahrsempfang a. U. 154


Schlaraffia  Castrum  Bonnense
Das Florstanreych(193)

 
S c h l a r a f f e n    h ö r t !!
und  vernehmet  das Protokoll zum  Neujahrsempfang  des allzeyt fröhlichen Reyches Castrum Bonnense am 13. im Eismond  a. U.  154  Glock 11:00 des Vormittags.            
        Die Rtt  Heart-Rath und van Ordal  hatten zusammen mit dem Jk, Rt Minneholz und großen Teilen der Junkertafel  alle  Hände  voll  zu  tun.  Schon  am  Samstag  zuvor  trafen sie  sich  um  Glock  10  d. V.  in  der  Burg,  um  den  Rittersaal  nutzungsgerecht  zu  möblieren.  Ausgeliehene  Stehtische   wurden  positioniert,  ausreichende  Sitzplätze  für  ältere  Teilnehmer  und  Tische  für  Getränke  und  das kalte  Buffet  zweckdienlich aufgestellt.  Dank  der  vielen  fleißigen  Hände  waren  die  Arbeiten  schon  nach  2  ½  Stunden  erledigt . Nicht  so in  der  Küche. Hier  wirkten  von  Glock  10  bis  Glock  8  d. A.  Hobbyköche  und  andere  helfenden  Hände  um  die  umfangreichen  Vorbereitungen  für  ein  reichhaltiges  kaltes  Buffet  zu  treffen.  Dies  Alles  klappte  vorzüglich,  der Empfang konnte sorglos stattfinden.

            Als  am  Sonntag   bereits  kurz  nach  Glock 10  die  ersten  Besucher  eintrafen,  wurde vor allem in der Küche schon wieder fleißig gewerkelt. Rt Azur und Rt Panta-los, gekleidet in zweckgerechtem Küchenkleidung mit hohen  Mützen und roten Schürzen, richteten die kalten Platten für das Buffet vor.

            Nicht nur Knappe 280 stand ihnen wesentlich zur Seite. Flink  und gekonnt wurden  die kleinen Häppchen geschmiert und belegt. Hierbei waren Rt Surprise und Bgfr Rt Minneholz und Bgfr Rt Von Dort sowie Bgfr Panta-los und Rt Wiekonnte am Messer aktiv. 

         So  entstanden mehr als 25 Platten mit den unterschiedlichsten Fingeratzungen mit köstlichen Belägen aus  Allem, was die Küche hergibt. Zusätzlich gab es
wohlschmeckende  Salate und als besondere Zutat eine in kleinen Gläschen  gereichte Ochsenschwanzsuppe. Der Erfolg des Empfangs war hiermit schon  garantiert.  

            Kurz nach Glock 11 d. V. begrüßte Rt Für mit launigen Worten ganz herzlich  die inzwischen eingetroffenen 82 Teilnehmer des  Neujahrsempfanges.  Er erklärte,  dass das heute die dritte Veranstaltung dieser Art  sei. Bei zwei Veranstaltungen  sind die schon Tradition, bei der dritten Brauchtum. Als Erstes kündigt er im  Bewusstsein der Erwartungen das für die Anwesenden vorbereitete herrliche Buffet  an, das viele Hände geschaffen haben. Er weist auf eine Spendenbox hin, in die zum  Dank und in Anerkennung der Arbeiten Spenden für den Kücheneinkauf gegeben  werden könnten. Er meinte, dass der Einwurfschlitz so schmal ist, dass nur  Geldscheine hindurch passen.

            Dann erläuterte er, warum er alleine als Oberschlaraffe die Honneurs gemacht  hat. Die  beiden  anderen  Oberschlaraffen  mussten  ob  ihrer  besonderen  Fähigkeiten  als  Hobbyköche  in  der  Küche  werkeln.   Dann  erläuterte  er  den  vorgesehenen  Ablauf  der  Veranstaltung,  wobei  er  bemerkte, dass unser großer Musiker nicht  bei uns musikalisch auftreten könne, da er sonntags im Gegensatz zum Freitag,  unserem  Sippungstag, nur Orgel spielt. Da die heutige Veranstaltung keine  schlaraffische Sippung  ist , kündigte er die heute aktiv Mitwirkenden mit profanen  Namen an.

         Zunächst wird Herr Dr. Michel, genannt  Andino, die Anwesenden mit seinen Zauberkünsten entzücken, dann wird Herr Lennertz über seine Nachforschungen nach den Burgen unseres Reyches berichten .

        Abschließend  wird Herr Dr. Andreas uns noch eine kurze Zeit mit seinen Künsten  erfreuen. Zum besseren Verständnis für die Schlaraffen nannte er dann die  Ritternamen der Mitwirkenden mit Rt  Philomagus und Rt Lädisförst.

         Nach den Vorträgen steht dann als krönender Abschluss das kalt/warme  Buffet zur weiteren Erbauung für uns Alle bereit.  

             Jetzt beglückt uns  Rt  Philomagus mit vielen sich stets verändernden  
Zauberkunststücken, wobei er immer wieder die Knoten zusammengebundener Seidentücher nur mit mehrmaligen Pusten oder Herumschwenken der Tücher ins  Nichts auflöste. Selbst zwei Damen der Hörerschaft, die ihrerseits die Tücher mit  allen weiblichen Raffinessen verknoteten, konnten sein  Tun nicht bremsen.

            Der  Vortrag von Rt Lädisförst über die einzelnen Burgen unseres Reyches in  chronologischer Reihenfolge bis zu unser eigenen Burg, die Voraussetzungen und  äußeren Einflüsse ihrer Entstehung fand bei allen Zuhörern hohes Lob und  Anerkennung. Rt Percheron trug zu diesem Erfolg mit bei, er zeigte die Begleitbilder  zum Vortrag über Beamer auf  der Leinwand. Der vollständige Inhalt des bebilderten  Vortrages  ist diesem Protokoll beigefügt         

            Nun erfreut uns Rt  Philomagus wieder mit seiner Kunst, wozu er sich die Rtt  Für und Wider als Gehilfen hinzuzieht. Mit Hilfe einerkleinen Guillotine versucht er  ihnen die dort eingespannten und gefesselten Hände abzuhacken. Es ist alles  vergeblich und es gelingt ihm trotz aller Bemühungen in keinster Weise.  Dann  versucht er auf die vielfältigsten Arten, ein Seil zu verknoten oder es in Teile zu  zerschneiden. Nichts gelingt. Die Knoten lassen sich auf Länge des Seiles verschieben oder lösen sich in Nichts auf und zerteilen lässt sich das Seil trotz aller  Bemühungen nicht.     

        Nun entlässt er das ob der Darbietungen völlig erstaunte und verblüffte Publikum zu einem weiteren Vergnügen an das inzwischen von flinken Händen  aufgestellte Buffet.

         Rt Für dankt den Vortragenden noch einmal für ihre Ausführungen und weist  ebenfalls auf das bereitgestellte Buffet hin.  Rt Azur,  immer noch in voller Kochmontur,  gibt mit wenigen Worten das Buffet frei.  Ein wahrer Sturm bricht los, alles Dargebotene sieht verführerisch aus. Dank der in aller Vielfalt gebotenen Getränke und der außerordentlich  köstlichen Speisen steigt der Schallpegel im Rittersaal ins Unermessliche .   

            Während  dessen bietet Rt Azur auf Tabletts höchst persönlich die Ochsen- schwanzsuppe in kleinen Gläschen und danach wunderbare Lachshappen  an.

             Und wenn auch die Zeit des Empfanges auf Glock 1 des N. begrenzt worden  war,  keiner konnte sich  bei  der guten  Stimmung  so  kurzfristig  verabschieden. Von den Anstrengungen infolge Zuhören und Nahrungsaufnahme geprägt brachen  die Ersten etwas zögernd gegen Glock  1 und 30 Minutungen  froh gestimmt und  äußerst zufrieden auf.  So um Glock 2 d. N. herum machte sich allgemeine Aufbruchstimmung breit.

             Zur allgemeinen Unterhaltung und Information lief,  während sich die  Anwesenden an Atzung und Labung gütlich taten, auf  einem über dem Thron  aufgestellten Monitor eine von Rt Heart-Rath geschaffene und zusammengestellte  Bilderserie aus dem vielfältigen Geschehen unseres Reyches in der vergangenen  Jahrung ab.  Die Bilderserie ist aufgeteilt in besondere Abschnitte zu bestimmten  Themen:

Aus den Sippungen  -  Der Thron  -  Die Sassenschaft  -  Die Gastrecken  -         Ausritte  zu befreundeten Reychen  -  Unsere  Burgfrauen - Besondere  Ehrungen    -  Besondere Veranstaltungen - Aus der Sommerung

            Festzustellen bleibt, dass der diesjährige Neujahrempfang in jeder Beziehung  ein voller Erfolg war, alle Erschienen besonders beeindruckt und zufrieden den  Heimweg antraten.   Auch dieser Empfang wird allen nachhaltig in Erinnerung  bleiben. Sie bedauerten, dass ein solcher Empfang nur einmal im Jahr stattfinden  kann, aber nächste Jahrung sind sie mit Bestimmtheit wieder dabei.

         Zur Herstellung des gewohnten Zustandes von Rittersaal und Küche treffen  sich am darauf folgenden Montag Junkertafel mit Rt Minneholz und andere  hilfsbereite Freunde in der Burg, bei der ihnen zur Stärkung Teile des Buffets, die  übrig geblieben sind, obwohl den Anwesenden angeboten wurde,  je nach Wunsch  ein  „Fresspaket“ mit zu nehmen. Entsprechende  Behälter  standen  zur Verfügung  und  sollten mit mind. 5 Stück gefüllt werden.  Von diesem Angebot wurde reger  Gebrauch gemacht .

So findet alles einen zufrieden stellenden Abschluss.     

Aufgestellt  im  Eismond  a. U. 154:  

                                                                                            gez. Rt Lädisförst   
                                                                                                als  Protokollant 
                                                                                          Der Erbreychsmarschall